Projektpräsentationen mal anders

Am 04.04.2022 stellten die angehenden Techniker der Abschlussklasse aus der Franz-Oberthür-Schule ihre Projektarbeiten vor. Coronabedingt fand dieser nicht, wie in den Jahren zuvor, am Tag der offenen Tür statt, sondern wurde auf einen Montag verlegt.

Schulinternes Projekt Industrie 4.0-Fertigungsanlage der Fachrichtungen Elektrotechnik und Maschinenbau (Foto: J. Christ)

Außerdem wurden die Projekte nur den Lehrern und dem nachfolgenden Jahrgang vorgestellt.
Die werdenden Techniker können am Tag der Vorstellung üben, wie man einen Messestand aufbaut und sich dabei präsentiert. Ihre Arbeit wird anschließend von den Lehrern bewertet. Zusätzlich können interessierte, jüngere Jahrgänge Fragen stellen und sich über Rahmengegebenheiten, erste Tipps für den Zeitplan und Kennenlernen des Projektablaufs erkundigen.

Absolventen zeigen dem nachfolgenden Jahrgang die externen Projekte mit Industriepartnern (Foto: J. Christ)


Im Rahmen ihrer Technikerarbeit müssen die Schüler in Projektgruppen bei einer Firma ein Projekt durchführen. Dabei kann alles gemacht werden: Von der Umrüstung vieler neuer Schaltschänke nach der neusten EEG-Verordnung (z. B. bei der Firma Franken Guss GmbH und Co. KG, Kitzingen) über die Umsetzung eines neuen Aufbewahrungssystems bei der Firma adaptronic GmbH aus Wertheim am Main und die Entwicklung eines neuen Teststandes bei der Firma Koenig & Bauer AG mit Sitz in Würzburg, war alles dabei. Besonders erfreulich war laut dem Fachbereichsleiter Herrn Deschner, dass einige Firmen seit Jahren Projekte mit den werdenden Technikern anbieten, so wie z. B. die Firma Neuberger GmbH aus Rothenburg ob der Tauber, die dieses Jahr mit zwei Projekten aus der Gebäudeautomation vertreten war, sich aber auch immer wieder neue Firmen finden, so z. B. die Firma Reel GmbH aus Veitshöchheim.  
Die Weiterbildung zum staatlich geprüften Techniker (Bachelor Professional in Technik) wird mit einer Dauer von 2 Jahren in Vollzeit an der Franz-Oberthür-Schule angeboten. Im gesamten zweiten Jahr haben die Schüler in Gruppen von mindestens zwei Personen Zeit, ein Projekt ihrer Wahl zu bearbeiten.

Sylvia Keller, Schülerin der Abschlussklasse