Berufsschulklasse besucht das Süddeutsche Kunststoffzentrum

Unter dem Firmenlogo „#Spoon“ bzw. „Spoontastic“ nahmen die beiden Berufsschulklassen der Technischen Produktdesigner ( TPD 11a/b) am 29. und 30.4.15 am Schülerlabor des Süddeutschen Kunststoffzentrums (SKZ) teil.

  • ...das Produktionsteam, mal nicht bei der Arbeit...

Als Hauptaufgabe müssen die Schüler eigenverantwortlich ein Unternehmen gründen und in verschiedenen Abteilungen den Gesamtgeschäftprozess, der zur wirtschaftlichen und qualitätsorientierten Herstellung eines Löffels notwendig ist steuern. Neben der Firmenleitung, die für die Kommunikation zwischen den einzelnen Abteilungen sorgte, gab es noch weitere 4 Abteilungen:

Technikabteilung: Die Schüler mussten sich hier mit dem Produktionsprozess und mit dem Aufbau und der Funktionsweise einer Spritzgussmaschine vertraut machen.

Forschungsabteilung: Hier mussten die Schüler die Materialien testen um zu gewährleisten, dass die Löffel Alltagstauglich sind.

Finanzgruppe: Diese Gruppe hatte den schwierigen Auftrag, die Produktion für das Unternehmen rentabel zu gestalten. Hier merkten die Schüler, dass es nicht einfach ist, Firmeninteressen und Arbeitsnehmerinteressen unter einen Hut zu bekommen!

Designabteilung: In dieser Gruppe wurde u.a. die Farbe des Löffels festgelegt. Weiterhin war diese Abteilung für den Entwurf des Firmenlogos und das Werbevideo zuständig.

Bevor die Schülerinnen und Schüler jedoch in ihren neuen Jobs loslegen konnten, klärten Mitarbeiter des SKZ sie zunächst über Kunststoffe im Allgemeinen und die verschiedenen Fertigungsverfahren auf. Dabei werden 4 verschiedene Verfahren unterschieden:

  1. Spritzguss ( z.B. Löffel)
  2. Extrudieren (z.B. Rohre oder Fensterschienen)
  3. Blasextrudieren (z.B. Gießkanne)
  4. Tiefziehen (z.B. Autoteile)

Weiterhin hörten die Schüler nach dem Mittagessen einen Vortrag von Herrn Dipl.- Ing. Dieter Lambl, der den Studiengang „Kunststoff- und Elastomertechnik“ der FH-Würzburg/Schweinfurt vorstellte.

Ziel des Tages war es in Selbstorganisation die Prozesse eines Unternehmens kennenzulernen und ein Produkt  herzustellen. Die produzierten Löffel haben die Schüler (jeder 12 Stück) anschließend mit nach Hause nehmen dürfen. Am Ende des Tages erhielt jeder Schüler zudem ein Zertifikat über die Teilnahme am Schülerlabor.

Insgesamt hat es allen sehr gut gefallen und wir bedanken uns beim Süddeutschen Kunststoffzentrum, insbesondere bei Frau Heuzeroth für die tolle Begleitung durch den Tag.

Lisa Naglieri